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| - „Das war vielleicht göttlich!“, erzählte Raek’a über das Hologramm-Interkom. „Ratsherr Rotumba hat sich persönlich auf den Planeten blicken lassen, denn er eigentlich im Vorbeigehen zerstört haben wollte. Er ging ins Parlament und hat sämtliche unserer Senatoren zusammengeschissen. Und dann hat er auch noch damit gedroht, dass sowohl der Sekna-Stamm, sprich meine Leute, und die Flotte des Fleet-Admirals, sprich die 6., kommen würden, falls diese Sache nicht endlich geklärt werden würde. Ich kenne einen Senator persönlich und kann dir sagen, dass das Chaos danach unbeschreiblich war. Jeder hatte plötzlich Angst entweder von meinen Leuten zerrissen zu werden oder den Boden unter ihren Arsch durch deine Schiffe zu verlieren. Jedenfalls ist die Sache endlich durch. Die Kräfte wurden forciert und laufen nun unter mein Kommando zusammen.“ „Dann bist du so etwas wie der militärische Führer deines Volkes?“, fragte Phoenixclaw und stützte ihren Kopf auf ihre beiden Hände. „Kann man so sagen. Ich lass mir nur noch von einer einzigen Person irgendwas erklären, und das bist du.“ „Tja, dann hat sich das viele Kämpfen und Reisen mit mir endlich ausgezahlt. Herzlichen Glückwunsch. Dann brauch ich von dir sämtliche Flotten, Truppen und deine direkten Unteroffiziere. Das alles fehlt mir nämlich noch von den Kentrar.“ Raek’a verzog kurz das Gesicht. „Gab es denn keinen vor mir?“, fragte er etwas verzweifelt. „Nein. Wenn Shepard oder ich danach gefragte haben hieß es immer, das man noch auf der Suche nach einen geeigneten Kandidaten sei. Du bist mit anderen Worten schon zwei Monate im Verzug.“ „Na, klasse…“, seufzte Raek’a. „Ok, dann tret ich jetzt einigen meiner neuen Offiziere in den Arsch um alles zu bekommen. Noch eine schöne Nacht.“ „Wünsch ich dir auch.“, entgegnete sie und wollte bereits das Hologramm ausschalten, die hing Raek’a noch an: „Ich habe übrigens nicht so einen seltsamen selbstmörderischen Kodex aufgedrückt bekommen.“ „Tja, dann bist du ein Glückspilz. Bis morgen, und besorg mir das ganze Zeug von euch, dann kann ich die Kentrar auch endlich komplett einspannen.“ Raek’a nickte nur, worauf das Hologramm verschwand und Phoenixclaw in ihren Schreibtischstuhl zusammensank. „Ok… Fassen wir den heutigen Tag zusammen: Omega wurde von Cerberus befreit. Als Gegenzug dafür haben wir Arias Seelenfresser bekommen, jene Truppe, die im Stärkekrieg die Dak’ratur enorm geschwächt hat. Außerdem dürfen unsere Schiffe dort anlanden und tanken. Ratsherr Rotumba hat mit einigen Arschtritten und Drohungen seine Art geeint und gerettet. Ich hätte Petrovsky in der KIZ, vor den Augen von Admiral Hackett, fast die Kehle aufgeschnitten, zusätzlich dazu hab ich meinen Arzttermin verpasst…“ „Was für Sie aber kein so großer Verlust ist.“, fügte EVI noch an. Phoenixclaw räusperte sich und blickte gespielt beleidigt auf EVI. „Desweiteren helfen uns die befreiten Geth und bereiten Angriffe auf ihre besessenen Brüder und Schwester vor. Wir haben umfangreiches Material für einen Anti-Reaper-Virus erhalten und sind nun auf direkten Weg in das Tikkun-System, da dort… Ist die Sache dort mittlerweile eskaliert?“ „Nur in dem Sinne, das die befreiten Geth alles tun wollen um ihre eigenen Leute zu retten. Sie beziehen sich dabei auf die Schutzklausel der Föderation, und auf ihr altes Bündnis mit den Altairs.“ „Dann haben die vor unsere Schiffe zu hacken und da einfach rein zu manövrieren?!“, meinte sie etwas geschockt. „Nein, so meinte ich das nicht. Sie wollen die Sache nur so schnell wie möglich vom Tisch haben und wieder als eine Rasse auftreten. Außerdem scheint ihnen der Verlust von so vielen anderen schwer zu schaffen machen.“ „Kann ich verstehen. Wenn ich an die Erde denke geht es mir genauso. Ok, auf jeden Fall sind wir dorthin unterwegs. Das heißt, sie können schon mal nicht meckern. Hab ich noch was vergessen?“ „Naja, ich habe etwas gerechnet und meine Kontakte spielen lassen. Es besteht nun eine Wahrscheinlichkeit von 100%, dass Shepard unseren Weg bei Rannoch kreuzen wird. Omega war eine kurze Unterbrechung in seinen Terminkalender.“ „Verdammte Scheiße… Der wird sich garantiert für die Quarianer entscheiden, dann können die Geth einpacken.“ „Das muss nicht sein. Der gewinnbringendste Weg ist der Frieden zwischen den beiden Völkern, also der Weg, den Sie anstreben. Zwei Flotten zum Preis von einer, das lässt man sich nur aus ganz wichtigen Gründen entgehen.“, entgegnete EVI nur. Phoenixclaw setzte sich auf und blickte auf das Hologramm. „Kommt da gerade wieder das Wesen des Masterminds hervor? Lässt du ihre Persönlichkeit gerade wieder aus der Büchse der Pandora?“ „Möglich. Die Blockaden, mit den ich ihre Persönlichkeit und ihre Neuro-Backups versehen habe, werden aus irgendeinen Grund immer schwächer. Ich lass gerade eine Analyse laufen, warum das so ist.“ „Die Sache mit den Backups finde ich immer noch gruselig. Nachdem sie eine verkleinerte Version der Synapse gebaut hat, hat sie alle paar Wochen ein digitales Backup ihrer Erinnerungen und Persönlichkeit gemacht, aber wozu eigentlich? Bis jetzt konnte niemand darauf zugreifen. Nicht mal du kannst wirklich was damit anfangen.“ „Leider. Sie meinte immer, wenn der richtige Zeitpunkt gekommen ist, würde sich alles von selbst erklären. Ich warte seit mehr als 140 Jahren auf den richtigen Zeitpunkt.“ EVI räusperte sich. „Ok, das war alles. Sollten noch wichtige Sachen reinkommen dann… ich fass es Ihnen zusammen, damit Sie morgen früh alles auf einen Blick haben.“, sprach sie und verschwand. „Ja, danke für deine Rücksicht.“, bedankte sich Phoenixclaw und warf eines der Tablets auf einen anderen Stapel. Darauf standen eigentlich nur deprimierende Sachen: Die Hin’abusa-Taktik, benannt nach General Hin’abusa, einen Bak’taraner, ging für einige voll nach hinten los. Besonders die immer noch geschwächten Imperien, die auch weiterhin zahlreiche Dienervölker opferten oder in kleineren Unabhängigkeitskriegen verloren, schafften die Abriegelung der Kerngebiete nicht mehr. Zwei der Megastationen der Baiju-Bevölkerung (mittlere Einkommensschicht) sind von den Reapern bereits überrannt worden. Die Leute darauf wurden entweder geerntet oder zu Reaperanbetern: indoktrinierten Sklaven und Schläferagenten. Fast zehn Milliarden Leben, in nur drei Stunden. Auch von einer anderen Seite gibt es Probleme. Die Marker, die blauen Marker, gewannen wieder an Einfluss. Die Geschichte mit den Gonratu schien sich zu wiederholen: Tauchte einer dieser Marker auf, waren die mittlerweile geschwächten oder deprimierten Leute nicht mehr in der Lage seinen verlockenden Versprechen und Geschichten zu widerstehen. Sie wandten sich vom galaktischen Pantheon ab und den Blutgeschöpfen zu. Das zur Erschaffung eines dieser Dinge aber ihr eigenes Blut verwendet wird, das wussten sie nicht. Drei weitere Welten waren auf diese Weise verseucht und unbewohnbar gemacht worden. Bei einer konnte sich der Blutmond sogar halten und kreist nun als rot-violettes Mahnmal um den leblosen Planeten. Das einzig Gute an der Sache war, das bei einer dieser Welten auch zahlreiche Reaper und ihre Kreaturen vernichtet worden waren. Phoenixclaw seufzte, ging zu Bett und suchte irgendwie den Schlaf. „Möglichkeiten…“, flüsterte sie eine Stimme wach. Phoenixclaw öffnete die Augen. Vor ihr stand das Mastermind. Sie standen vor einer technischen Maschine, ein blauer Strahl war zu sehen. Zusammen mit der Erde. „Was ist das hier?“, fragte Phoenixclaw und erkannte, dass das über ihren Köpfen wohl der Tiegel sein musste. War das die Fortsetzung zu den anderen beiden Träumen? „Das ist die Entscheidung. Die Galaxie befindet sich am Scheidepunkt, die Evolution wartet seit Jahrhunderten auf ein Upgrade. Eine Synthese.“, antwortete das Mastermind und half ihr auf. „Es gibt mehrere Wege dieses einzuleiten. Bis jetzt wurde nur keiner benutzt. Das hier ist die letzte Chance für uns alle.“ „Ach, und warum?“ „Sollte diese Chance verstreichen, wird es keine Zivilisation mehr geben, die davon profitieren könnte. Alles, was in den Jahrtausenden, gar Jahrmillionen, seit der ersten Proto-Föderation erreicht wurde, würde für immer verloren gehen.“ „Du glaubst also nicht, dass ich mit reiner Mannesstärke gegen die Reaper ankomme?“ „Tust du es denn gerade?“ Phoenixclaw schwieg, während sie näher zu den blauen Strahl gingen. „Du hast mit EVI vorhin über die Synapse und meine Backups geredet. Weißt du denn, was der tiefere Sinn davon ist? Was hinter der Fassade der Cyber-Philosophie liegt?“ „Nein. Doch, etwas. Die Anhänger des Cyber haben sich in Mischwesen der Synorganik verwandelt. Organe und Metall bilden eine Einheit, so wie es bei mir wegen meiner Wiedergeburt ist und durch die Synapse verstärkt wurde.“ „Es geht aber auch anders herum. Wusstest du zum Beispiel, dass EVI einen physischen Körper besitzt?“ „Du willst mich verarschen.“ „Nein, es stimmt. Sie redet nicht so gern darüber. Die EVA-Einheit. Ich habe sie einst geschaffen, damit sie nicht mehr dauernd meine Anzüge benutzen muss. Als ich mit der Synapse das erste Mal mit EVI verschmolzen bin, verschmolz sie auch mit mir. Die Informationen meiner DNS wurden in binären Code umgewandelt und ihrem beigefügt, ihr Code wurde in DNS umgewandelt und meiner hinzugefügt. Zwei an sich inkompatible Systeme wurden vereint, so habe ich den ultimativen Lifehack geschafft, so wurde EVI zu einer KId. Danach fühlte sich EVI mit ihren Körper richtig verbunden. Es war für sie schmerzhaft, aber aus freien Stücken heraus, dass sie ihn nach London aufgab. Weißt du, was ich dir sagen will?“ „Nein, ich habe nach der Sache mit der Synapse abgeschaltet. Vor allen, da ich nun weiß, warum ich die Leiterbahnen auf der Haut trage. Das stammt von EVI, oder?“ „Dein Körper hat die Implantate, die verbesserte Hardware, besser eingebunden, deswegen die Leiterbahnen. Allgemein dürftest du nun noch schneller denken und reagieren können und du besitzt nun die Fähigkeiten des High-Link, der Verschmelzung mit der Phoenix, richtig?“ Phoenixclaw nickte nur. Das Mastermind lächelte: „Die Synorganik kennt keine Grenzen, genau deswegen gibt es den Cyber.“ „Ok, und was soll das nun sein?“, fragte Phoenixclaw und deutete zu dem Strahl. „Ich sage dir, was der Tiegel ist und was seine Pendants sind, ok?“ Phoenixclaw blickte kurz in die hellblauen, leuchtenden Augen des Masterminds und auf ihr Lächeln, dann nickte sie. „Der Tiegel an sich ist nur die Energie, mit deren Hilfe die Hardware das Zeitalter der Synorganik einleiten kann. Doch es fehlt noch der Befehl dazu. Ohne ihn kann dieses goldene Zeitalter für jeden von uns nicht eingeleitet werden.“ „Aha. Und wie führe ich ihn aus?“ „Indem organische Masse beigefügt wird.“ „Man muss da reinspringen?! Aber, dann erlebt man selber das goldene Zeitalter nicht mehr!“ „Das mag stimmen, aber ein einzelnes Opfer damit Trilliarden leben können, klingt doch ganz gut.“ „Woher weißt du das?“ „Der Tiegel ist eine uralte Maschine, die immer wieder zwischen Föderation und Citadel-Gemeinschaft ausgetauscht wurde. Die Föderation verlor das Wissen darüber, als die Wesen, die du als Protheaner kennst, die Galaxie in großen Teilen beherrschten.“ „Oh, ok… Was passiert nun, wenn man da reinspringt?“ „Die Verbindung der DNS wird auf molekularer Ebene gelöst und als Segen der Götter über die Galaxie verteilt. Gleichzeitig wird ein Teil in binären Code umgewandelt, damit auch die Synthetischen ihren Nutzen draus ziehen können. Man selber geht verloren und lebt doch in zahlreichen andere weiter.“ Phoenixclaw schaute etwas ungläubig auf die Maschine. „Ich versteh nicht richtig…“ „Es wird der Zeitpunkt kommen, wo du es verstehen wirst, das versprech ich dir.“ Nach einer kurzen Denkpause fragte Phoenixclaw: „Was ist mit den anderen Wegen? Du hast doch vorhin von den Pendants geredet.“ „Ein weiterer Weg wäre die Synapse. Die ganze Core-Station fungiert als gigantischer Verbreitungsmechanismus, die Energiequelle ist die Sonne des Taha‘uri-Systems. Wenn man die Synapse nutzen würde, würde sich die Person nicht auflösen, aber vermutlich entkräftet sterben. Du hast doch sicherlich nicht den Vorgang vergessen, oder?“, fragte das Mastermind mit einen sehr breiten Lächeln. „Nein. Besonders das Lesen tut weh. Wie tausend Nadelstiche am und im ganzen Körper.“ „Genau und in diesem Falle würde es sogar noch anstrengender sein, da alles „gestreamt“ wird.“ „Ok, gibt es noch einen Weg?“ „Noch zwei weitere. Du kennst selbst noch einen, oder warum wolltest du meine zweite Lanze haben?“ „Du meinst die Konvergenz? Ich wollte sie eigentlich als letztes Mittel nutzen. Mir ist schließlich ihre Zerstörungskraft bewusst.“ „Ich stimm dir zu: Die Konvergenz ist fürchterlich, vor allen für denjenigen, der sie auslöst. Du trägst die beiden Lanzen bei fast jeden Einsatz mit, merkst du langsam, wie sie deine Wut und das Leben deiner Feinde absorbieren?“ „Äh… nein.“ „Gut. Denn wenn du es merkst, ist es zu spät.“ „London?“ „Genau. Ich habe erst gewusst, was wirklich passiert, als sie mit einen Körper verschmolzen und sich der Körper einer menschlichen Reshanta um mich bildete. Die Konvergenz der Lanzen ist aber nicht friedlich oder friedbringend. Sie zerreißt die Lebensenergie, die Seelen und Körper der Leute, die in ihre Nähe kommen und bildet daraus den Körper der Muttergöttin. Wenn die Konvergenz einmal vollständig gestartet und abgeschlossen ist, werden die Reaper nicht mehr existieren, genau wie der ganze Rest der Galaxie. Ich dachte anfangs auch, dass die Konvergenz vielleicht ein Drohmittel ist, aber dann habe ich eine kleine gestartet und mich verbrannt.“ „Moment, dann war das vor 150 Jahren eine kleine und die große löscht die Galaxie aus?“ Das Mastermind holte tief Luft. „Die Lanzen wurden erschaffen um das Gleichgewicht zu halten. Man kann mit ihnen Leben geben und nehmen, doch wenn das Gleichgewicht zu stark gestört ist, gibt es nur einen Ausweg. Mit ihnen sollen die Seelen heimgeholt werden. Wenn das Leben nicht mehr lebenswert ist, so soll es beendet werden, damit man an einen besseren Ort kommt, dass ist der Hintergedanke. Ich kann ihn nicht teilen und hab mich von der zweiten nach dem Aufstieg getrennt.“ „Gut, dass ich diesen Weg nicht gehen will. Vor allem möchte ich nicht zu einer Göttin werden.“ „Das wirst du noch, glaub mir. Da führ leider kein Weg daran vorbei.“ „Äh… ok… Bitte sag mir, dass es noch eine Möglichkeit gibt, eine, bei der weder ich, noch die Galaxie sterben können! Es muss doch noch einen Weg geben!“ „Ja. Den wohl besten. Die Marker.“ „Die Marker? Ich dachte sie dienen nur zum Speichern und Übertragen von Botschaften, Erinnerungen und Gedanken.“ „Das ist ihr sekundärer Zweck. Deine Asari-Freundin hat dir doch mal erzählt, dass jemand, der mit den Markern nicht kompatibel ist stirbt, richtig?“ „Ja, ich kann mich da an etwas erinnern.“ „Das stimmt aber nicht. Sie hat es mit Tieren versucht und das funktioniert nicht. Je nach Markerart kann jeder ihn benutzen, du kennst nur die geweihten, heiligen Tempel-Marker, aber es gab einst auch Taschen-Marker, die wie ein Notizbuch funktioniert haben und sehr klein waren. Ich schweife ab. Jeder Astreus ist in der Lage die eigentliche Funktion der Marker, die Primärfunktion, zu starten. Die Verschmelzung der DNS.“ „Deswegen nennt man sie bei uns wohl DNS-Marker. Wohl nicht wegen der Nutzungseinschränkung, oder?“ „Genau. Der Astreus muss es sich wünschen und seine ganze Konzentration in den Gedanken legen. Wenn er dann auch noch ein Synorganiker ist, wird der Marker das machen, für das er ursprünglich gebaut wurde. Es wird dann nur die Welt betreffen, aber auch das kann etwas Frieden bringen.“ „Hm… Das dauert aber zu lange! Wie kann das auf die ganze Galaxie übertragen werden?“ „Durch die Evangelikal-Marker.“ „Die großen, lilafarbenen Dinger? Wenn es noch irgendwo welche gibt.“ „Oh, sie existieren noch. Alle sechs. ‚Wenn der Tag gekommen ist, wird sich die sechste Rasse erheben und das Netz der Vollkommenheit wird sich über die Galaxie legen. Und in der Woge der Komplementarität wird alles eins und keine Grenzen und keine Unterschiede wird es mehr geben.‘ So steht es im Tempel beim sechsten Marker.“ „Der zweite Strahl… damals in London, war das…?“ „Ja. Durch mich wurde der letzte der sechs Evangelikal-Marker erweckt. Mit ihm erwachte die sechste Rasse, auch wenn nicht so, wie ursprünglich geplant.“ „Dann sind die Altairs also die letzte Chance, denn die anderen sind teilweise verschwunden…“ „Oder sind ihrem Schicksal nicht nachgekommen. Oder warten darauf aus der Versenkung wieder aufzutauchen und ihre Position wieder einzunehmen.“, ergänzte das Mastermind. „Ich muss das alles erst mal verarbeiten.“ „Das kann ich verstehen. Aber ich muss dich noch warnen. Den Schrei der Evangelikal-Marker hat noch niemand gehört. Niemand weiß, ob es der Schrei der Götter oder der von Dämonen ist. Und die blauen Dämonen darfst du auch nicht vergessen, sie könnten das nämlich verhindern, sollten sie vollkommen entfesselt werden und ihr Wächter die Kontrolle über sie verlieren.“ „Danke für den Hinweis. Du willst mir damit sagen, das ich auf diese Weise auch sterben könnte, richtig? Und was meinst du mit Wächter?“ „Es ist leider sehr wahrscheinlich, dass auch diese Methode nach hinten los geht. Bereits das Umwandeln eines Planeten ist sehr kräftezehrend. Für einen der großen Marker wirst du alles brauchen, was deine Seele und dein Körper hergeben kann. Eins ist jedoch gewiss: Wie auch immer du dich, oder jemand anderer sich, entscheiden möge; die Götter werden dich in die Arme schließen und in die Abyss bringen, um dich dort zu betten.“ Phoenixclaw schmunzelte etwas: „Also ein Freifahrtschein in das Paradies. Hab ich schon gesagt, dass ich daran gedacht habe, mich in der letzten Schlacht zu verausgaben?“ „Ja. Aber das Ende von Admiral Nelson war nicht so schön, wie du es dir jetzt ausmalst. Aria Atakari.“ „Warte! Was ist mit dem Wächter der blauen Marker?!“, rief Phoenixclaw überrannt. Das Mastermind nickte nur anerkennend, worauf sich die Umgebung in grünen Nebel und grüne Energie verwandelte, welche sich über die Galaxie ausbreitete. Phoenixclaw richtete sich auf. „Verdammt. Also... Synthese… Die Vervollständigung des Lebens. Wow… Das ist doch immerhin ein Ziel.“, flüsterte sie und schaute auf die beiden Lanzen, die in ihrer kleineren Version neben einer Kampflanze und zwei Cyberklingen lagen. „Viele Wege führen zum Ziel. Nur die Situation entscheidet, welchen ich nehmen werde… Aber natürlich! Das ist es!“ Kategorie:Phoenixclaw (fanon) Kategorie:Fanon
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