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  • Fanon:Blut und Waffen - Kapitel 18
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  • „EVI, ich will eine Verbindung mit Kopernikus.“, meinte Phoenixclaw und schwang sich aus den Bett. EVI brauchte einige Sekunden, ehe ihre volle Persönlichkeit aus dem Stand-by geholt war. „Jetzt? Um zwei Uhr morgens?“, fragte EVI verwundert. „Tu nicht so. Weder du, noch die Geth haben einen organischen Tagesablauf.“, entgegnete Phoenixclaw und warf sich ein x-beliebiges Oberteil über. Sie stellte sich vor die Vitrine mit den Schiffsmodellen und wartete bis das Hologramm darauf neben den Zeichen der EDI-Verbindung auch das Zeichen der Geth-Vertretung hatte. Eine weiße Geth-Plattform mit tiefblauen Streifen erschien. „Admiral Phoenixclaw… Ich habe nicht mit Ihnen zu einer so ungewöhnlichen Zeit gerechnet. Befinden Sie sich gerade auf einen Planeten mit passender Lokalzeit?“, fragte Koperniku
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Spezies
  • Allianz
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Genre
  • Abenteuer
Autor
  • Phoenixclaw
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  • „EVI, ich will eine Verbindung mit Kopernikus.“, meinte Phoenixclaw und schwang sich aus den Bett. EVI brauchte einige Sekunden, ehe ihre volle Persönlichkeit aus dem Stand-by geholt war. „Jetzt? Um zwei Uhr morgens?“, fragte EVI verwundert. „Tu nicht so. Weder du, noch die Geth haben einen organischen Tagesablauf.“, entgegnete Phoenixclaw und warf sich ein x-beliebiges Oberteil über. Sie stellte sich vor die Vitrine mit den Schiffsmodellen und wartete bis das Hologramm darauf neben den Zeichen der EDI-Verbindung auch das Zeichen der Geth-Vertretung hatte. Eine weiße Geth-Plattform mit tiefblauen Streifen erschien. „Admiral Phoenixclaw… Ich habe nicht mit Ihnen zu einer so ungewöhnlichen Zeit gerechnet. Befinden Sie sich gerade auf einen Planeten mit passender Lokalzeit?“, fragte Kopernikus zur Begrüßung. „Nein. Ich möchte nur einiges zum momentanen Zustand der Geth im Föderationsgebiet wissen. Wegen der Kontaminierung des Haupt-Konsens gehen mir einige Commander durch die Decke.“ „Wir konnten uns erfolgreich vom verseuchten Haupt-Konsens lösen, auch wenn unsere Welt dadurch dunkler geworden ist. Desweiteren sind unsere Firewalls nun so eingestellt, das keine Geth von außerhalb mehr reinkommen und wir haben ein Anti-Virus entwickelt, mit dem wir testweise einige Besessenen infiziert haben.“ „Mit Erfolg?“ „Leider nein. Das, was wir Ihnen noch vor dem Krieg gegeben haben und auf den Code von Nazara basierte, war das wirkungsvollste, was wir hatten. Leider wird es bald seine ganze Wirkung verlieren, sollte es weiterhin so häufig eingesetzt werden wie jetzt.“, antwortete Kopernikus. An seinen Antworten und seiner Sprache merkte man, dass er schon seit fast 150 Jahren ständigen Kontakt mit anderen Spezies hatte und so seine Kommunikation anpassen konnte. „Das ist sehr schade… Kopernikus, wie schätzt du die Chance ein, dass die Schöpfer, die Quarianer, wieder mit euch Geth zusammen auf einen Planeten leben?“ „Nach den aktuellen Ereignissen, nun… Schlecht, sehr schlecht. Selbst wenn wir normalen Geth mit einer Flotte kommen und sie unterstützen würden, was wir aber wegen den Mangel an Schiffen und der hohen Wahrscheinlichkeit eines freundlichen Feuers nicht machen werden, könnte eine solche Chance nicht bestehen.“ „Dann bin ich froh wie ein Fisch im Wasser dir erzählen zu können, das zwei Leute gerade an einer Lösung für dieses Vertrauensproblem arbeiten.“ „Und was gedenkt ihr zu tun? Sämtliche Geth im Citadel-Gebiet sind Reaperanbeter geworden und beschmutzen so unseren guten Namen im Föderationsgebiet. Und die Quarianer trauen uns seit dem Morgengrauen unseres Seins nicht mehr. So sehr ich wieder einem Schöpfer aufrichtig in die Augen sehen möchte, ohne gleich in das Rohr einer Schrotflinte zu blicken, so unwahrscheinlich ist das.“ „Kopernikus, sag niemals nie. Immerhin habt ihr Geth vor dem Mastermind nicht mal ein Bündnis mit anderen Wesen, gar organischen, in Betracht gezogen. Ihr habt nur beobachtet, aber sonst nichts.“ Die „Iris“ von Kopernikus zog sich kurz zusammen, ehe er nickte. „Ja, das Mastermind war wirklich einzigartig. Ihr Verständnis für spontane Persönlichkeitsentwicklung bei KIs kannten wir davor nicht. Wir mussten uns alles selbst zusammen reimen. Wir machen einen Vorschlag, Admiral: Wenn Geth und Quarianer in Frieden auf Rannoch wandeln, und der Haupt-Konsens bereinigt ist, stellen wir die geth’sche Föderationsflotte zur Verfügung.“ „Hast du vorhin nicht noch von einem Mangel geredet?“ „10.000 Schiffe sind zu wenig, wenn man gegen zwei Flotten von der Stärke der 5. Flotte der Star Alliance kämpfen will. Wäre das ein geeigneter Vorschlage?“, fragte Kopernikus, aber zaghafter als es nötig wäre. „Ja, allerdings. Dann kann deine Flotte gleich das Kerngebiet von Geth und Quarianern schützen.“, antwortete Phoenixclaw zufrieden. „Dann überwachen wir das Gebiet und schauen, ob die Parameter erfüllt werden können.“, bestätigte Kopernikus und verabschiedete sich auf Geth-Art: Mit einem Nicken und den kurzen Aufleuchten des Auges. „Was sollte Ihnen das bringen?“ „Naja, ich weiß jetzt, dass die Föderationsgeth nicht unbedingt gegen Frieden mit den Quarianern sind. Und wie du gestern Abend gesagt hast, lässt sich niemand zwei Flotten zum Preis von einer entgehen. Wie nah sind wir am Tikkun-System?“ „Etwa 0,3 Parsec.“ „Also ungefähr ein Lichtjahr… Wie sieht es da drinnen aus?“ „Geth und Quarianer gehen immer noch aufeinander los, allerdings hat sich die Situation wegen des Schlachtschiffes dramatisch verschlechtert. Eine der drei quarianischen Flotten ist deswegen nun in Gefahr und kann sich nicht mehr zurückziehen. Mir liegen nun durch Späh-Schiffe der Föderation genaue Daten vor, wodurch ich den Gefährlichkeitswert des Schlachtschiffes berechnen konnte.“ „Und?“ „Auf der Theisen-Skala eine 10 von 10. Auf der Birkheim-Skala eine 4 von 10. Meine eigenen Einschätzungen nach ist das Schiff extrem gefährlich, zumal von ihm scheinbar die Geth im Orbit gesteuert werden.“ „Tja… Dann sollte ich mal unseren Piloten und du die restliche Mannschaft wecken. Wir gehen da rein. Jetzt. Und geben ein paar Querschläger ab.“, sprach Phoenixclaw nach einigem Nachdenken. „Verstanden.“, bestätigte EVI mit einem Nicken und verschwand. „Oh, Moment! Warte bitte noch bis ich fertig angezogen bin!“, warf sie noch dazwischen, als sie ihren momentanen Aufzug im Spiegel sah. Phoenixclaw lächelte als sie über das Crew-Deck ging. Zwei Uhr morgens und die Nachtschicht ging gestern erst vergleichsweise spät ans Werk. Viele der Leute schlafen dazu auf dieser besonders ruhigen Fregatte seltsam schlecht oder brauchen zuerst noch ihr „Betthupferl“ (besonders die Soldaten unten haben ihre Freundinnen mitgenommen, die sich als starke Kämpferinnen entpuppten und auch noch in was anderem stark waren). Sie selbst hatte auch nur knapp zwei Stunden geschlafen, auch wenn sie sich so fühlte, als wären es sechs gewesen. Als sich die Tür zu Silvers Kabine öffnete, stach ihr zuerst das vergleichsweise große Chaos ins Auge. Links von ihr stapelten sich OSDs und einige alte Bücher. Rechts war ein Schreibtisch mit drei Konsolen und mehrere Uniformen, die quer durcheinander über den Stuhl und zwei Stauboxen lagen. Auf den Schreibtisch lagen einige Papiere, eine Dienstmarke samt Kette, sowie ein Lötkolben und eine selbst modifizierte Platine. Das Musicolon, ein Hologramm, welches als Medienterminal und Wecker diente, spielte eine sphärische Musik, die förmlich zum Schlafen einlud. Dann sah sie Silver. Er war fast in Embryo-Haltung zusammengekauert und umarmte dabei sein Kissen. Die Decke lag zur Hälfte auf dem Boden, zur anderen Hälfte wie ein dünner Streifen über seinen Körper. Als sie zu ihn hinwollte, bewegte er sich kurz, worauf sie kurz dachte, dass er schon alleine aufwachen würde, er drehte sich allerdings nur um und schlief nun ohne Decke und Kissen und nur in Boxershorts weiter. Sie schüttelte lächelnd den Kopf und setzte sich auf seine Bettkante. Davon wachte er nun auf. Zuerst noch verträumt blickte er auf sie, eher er alles realisierte und aufschreckte. Er richtete sich auf, schnappte sich die Decke und zog sie über seine Beine bis zum Bauchnabel. Dann fragte er stammelnd: „Hab ich was verpasst? Hab ich verschlafen?“ Phoenixclaw stand auf und machte das Musicolon aus. „Nein, aber ich möchte sofort ins Tikkun-System. Wir haben dort einen Code Red-139A. Die Situation könnte kippen und solange sie noch relativ stabil ist, muss ich da eingreifen.“, antwortete sie und warf ihm eines der Oberteile und ein relativ passendes Unterteil zu. „Also mach dich fertig und geh hoch. Sollten dich EVI oder Mistral wegen irgendwelchen Überstunden ansprechen, kannst du das alles ignorieren. Oh, und außerdem…“ Sie ging wieder zu ihm hin und küsste ihn auf die Lippen. „Ich dachte wir sind uns schon nahe genug, dass man nicht mehr zur Decke greifen muss.“ Sie lächelte und verschwand mit einem Handzeichen. Derweil packte sich Silver das Kissen, legte es über den Lendenbereich und lehnte sich darauf, nur um alles zu unterdrücken, was kommen sollte. Etwa zehn Minuten später saß er durch das, was Mess Sergeant Antoni Vases und sein Assistent Kaffee nannten und einigen Protein-Sticks im Cockpit; zwei Energieriegel für den Notfall immer griffbereit. Phoenixclaw patroulierte derweil durchs Schiff und beobachtete, ebenfalls einen Energieriegel essend, wie die Offiziere auf ihre Posten gingen. Einige, wie Komm-Offizierin Katakara Nisha oder der Oberoffizier des GIZ, erschienen erst gar nicht, sondern schickten Assistenten oder ließen die Nachtschicht-Offiziere ihre Arbeit erledigen. Einige dieser Leute warf Phoenixclaw persönlich aus den Bett, was natürlich einen bleibenden Eindruck hinterlässt, vor allem, wenn das erste was man nach dem Aufwachen sah die markante Uniform des Fleet-Admirals war. „Ok. Etwa eine Viertelstunde später und immerhin 80% der Mannschaft hat es aus dem Bett geschafft. Der Rest wird wohl eh vom Heulen der Solar-Bomben und dem Klirren der Schilde wach werden.“, meinte sie als sie sich ins Cockpit stellte. „Hm… Vielleicht hat EVI nicht mit genügend Nachdruck gesagt, dass wir nun in Gefechtsbereitschaft sind.“, witzelte Silver. Phoenixclaw lachte kurz. „Das sagt derjenige, der sich wegen mir fast in die Hose gemacht hat.“ „Kein Kommentar.“ Phoenixclaw lächelte und ging hinter ins KIZ. Wie mittlerweile üblich, wenn sich das Schott geschlossen hatte, begann eine kleine Diskussion zwischen Silver und EVI: „Commander Metal, wenn ich mir Ihre Vital-Daten zu diesem Zeitpunkt anschaue, sieht das alles mehr wie sexuelle Erregung denn „Schiss“ aus. Hab ich Recht?“ „Äh… Wie zum Geier konntest du meine Vital-Daten abgreifen, wenn ich noch gar keinen Proxima-Anzug trage?“, fragte Silver perplex und wurde leicht rot. „Erhöhte Atmung, ein am Hals sichtbarer Pulsschlag und die Sache mit dem Kissen? Ich glaube sogar ein Laie kann das erkennen.“, erklärte EVI locker und setzte sich neben Silver. „Sie wissen, dass die Vorschriften der Star Alliance liberaler als bei der Allianz sind?“ „Oh ja, das weiß man spätestens wenn man die drei Ehepaare oder die Schlüpfer und BHs unten auf den Soldaten-Deck sieht. Was willst du mir unterstellen?“ „Ich? Ich unterstelle nichts. Ich erwähne nur Möglichkeiten… Und Stress kann man auf viele Arten abbauen.“, entgegnete EVI lächelnd und verschwand. Silver wurde noch roter, blickte kurz auf sich herab und meinte nur leise: „Ach verdammt…“ „Wir befinden uns noch 0,1 Parsec von Tikkun entfernt. Rannoch und die beiden Flotten liegen noch drei Minuten von uns entfernt.“, erklärte EVI währenddessen pflichtbewusst, als Phoenixclaw vor der taktischen Systemkarte stand. „Sehr gut. Wir gehen mit Doppelschutz rein und verstecken uns bei Tikkun selbst. Versuch bei unserem Überflug von Rannoch so schnell wie möglich irgendwas genaues über das Schlachtschiff herauszufinden und starte eine Salve getarnter Solarbomben, die auf das Ding runtergehen und die Schilde testen sollen. Vielleicht können wir mit einem EMP-Impuls schon einiges retten. Berichte außerdem Kopernikus, dass wir nun direkt an einer Lösung arbeiten.“, befahl sie und ging wieder vor ins Cockpit. „Zu Befehl.“ „Silver hast du alles mitbekommen?“, fragte sie und setzte sich an ihre Konsole. Silver blieb still und nickte nur, derweil huschten seine Finger über die Hologramme der V-Konsole. „Was ist denn jetzt mit dir? Du bist auch so rot… Ist alles in Ordnung?“, fragte Phoenixclaw leicht besorgt. „Ja, ja. Mir geht’s bestens. Hast du auch das Gefühl, das EVI bei uns beiden irgendwas auslösen will?“ Phoenixclaw blickte ihn kurz fragend an. „Nein. Aber sie hat praktisch auch gerade ihre Tage.“ Nun war es Silver, der kurz verwundert blickte. „Äh, wie bitte?“ „Naja, aus irgendeinen Grund löst sich ein Teil von der Persönlichkeit des Masterminds aus einem gesicherten Bereich in EVIs Datenbanken. Das Ergebnis ist, dass ihre normale Persönlichkeit immer mehr von dieser anderen beeinflusst wird.“ „Aha. Das erklärt so einiges. Ok… Aber die Sache mit Tikkun stammt von dir, nicht dass mich da EVI in etwas reinlotst, was du gar nicht haben willst.“ „Nein, gib einfach volle Pulle.“ Silver nickte nochmal, wobei er allerdings versuchte die vorherige Koordinate mit der neuen zu überschreiben, was nicht funktionierte, worauf die Phoenix plötzlich mitten im Kampfgetümmel landete. „Was zum…?! Ok, wir sind auf Doppelschutz, niemand hat das mitbekommen.“, meinte er und manövrierte sie über den Haufen aus GUARDIAN-Lasern, allerlei Projektilen und Jägern. In diesem Moment startete EVI auch die speziellen Solarbomben, die wie das Schiff per Retroschildemitter geschützt waren und sogleich zum Schlachtschiff flogen. Silver wollte per ÜLG zur Sonne, doch genau in diesem Moment stieg ihnen ein anderes Schiff auf die Füße: Die Normandy. Hätte er nicht sofort reagiert und die Phoenix in einem ziemlich waghalsigen Manöver nach oben gezogen, sie wären mit ihrem Schwesterschiff kollidiert. „Hm… EVI, mach bitte eine Korrektur: Jetzt arbeiten beide Leute an dem Problem.“, meinte Phoenixclaw wenig erstaunt, während Silver der Schweiß auf der Stirn stand. Lächelnd lehnte sie sich zurück und sprach ihre Gedanken laut aus: „Läuft doch. Ich muss mich nur noch um den politischen Teil kümmern.“ Silver schüttelte nur den Kopf, verstärkte die Strahlenschilde der Phoenix und versteckte sie in der Corona von Tikkun. „Phoenixclaw, da möchte Sie jemand sprechen. Das wollen Sie vielleicht hören.“, meldete EVI in diesem Moment etwas zaghaft. Phoenixclaw stand auf und ging mit einen unverständlichen Satz aus den Cockpit raus. „Was ist los?“, fragte Silver leise. „Föderationsangelegenheit. Nicht mal ich weiß es.“, antwortete EVI knapp. „Das ist nicht gut.“, schloss Silver. Kategorie:Phoenixclaw (fanon) Kategorie:Fanon
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