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| - Die Gerechten entstanden, kurz nachdem ich etwa 1992/1993 mit Pen & Paper Rollenspielen angefangen hatte und durch eine Reihe von Solo-Abenteuern (auch Spielbücher genannt) in der Spielwelt von Das Schwarze Auge Abenteuer erlebte. Ich spielte zwar häufiger in verschiedenen Spielgruppen mit, unter anderem nicht nur für DSA sondern auch welche für Shadowrun, doch ich hatte mich fast jeden Tag nach der Schule mit Rollenspielen beschäftigt. Ich habe schon immer viel gelesen (nunja, viel im Gegensatz zu anderen Leuten). Ich spielte in einer Woche etwa 1-2 Soloabenteuer und versuchte dabei, so zu spielen, als würde mich ein Spielleiter überwachen. Ich hielt mich also streng an die Regeln und Würfelergebnisse und war oftmals gemein gegen mich selbst. An einigen Stellen in den Solo-Abenteuern gab es Hinweise wie "Ihr seid gestorben - doch verwendet einfach den Charakter erneut für das selbe Abenteuer oder tut so, als hättet ihr die letzte Entscheidung anders getroffen.". Diese ärgerten mich, denn der Charakter selbst war für mich tot. Immerhin hatte ich etwas falsch gemacht oder Pech gehabt. Nichts da mit noch mal mit dem Charakter anfangen, selbst das war Schummeln für mich. *g* Wie auch immer, in der Folge erstellte ich eine Reihe von unterschiedlichsten Charakteren, die oftmals in ähnlichen Gebieten der Welt unterwegs waren. Dann kaufte ich mir preislich herabgesetzte Gruppenabenteuer und entschied mich, die Charaktere zusammen zu führen und eine offizielle Kampagne aus ihren Leben zu machen. Die Gerechten waren geboren. Am Rande habe ich auch einige andere Charaktere erschaffen und mit ihnen diverse Abenteuer gespielt, die mit den Gerechten ab und zu in Berührung kamen, jedoch nie oder nur kurz zu den Gerechten gehörten. Z. B. Elliot Caldos, Albert Raben, Kazar Nozak und andere, deren Namen mir nicht mehr einfallen wollen. Leider habe ich bei einigen mehr Zeit mit der Charaktererschaffung verbracht, als sie im Abenteuer überlebten. Nunja, sowas passiert. Vor allem, wenn man unbedingt Hürden nehmen möchte, um damit zu einem erfolgreichen, glohrreichen Held zu werden... und dann tödlich auf die Nase fällt. *g* Nach und nach erlangte und erprobte ich Wissen und Können als Spielleiter und hielt mich auch weiterhin strikt an die Regeln. Leider mit der Folge, dass in den Jahren, die die Charaktere in Aventurien unterwegs waren, einige von ihnen sogar unwiederbringlich starben. Andere dagegen wurden immer höherstufig, doch nicht, dass das was in der Welt von DSA zu sagen hätte, denn selbst hochstufige Charaktere konnten leicht sterben, wenn man einen Fehler machte oder falsch würfelte (obwohl man als Spielleiter allzu großes Pech der Spieler manchmal "abfangen" sollte). Die Erfahrung, die ich dadurch erlangte, half mir auch, die Grundzüge meiner eigenen Welt Mar gedanklich fest zu legen. Der ein oder andere Spieler von damals kennt noch meine Regelmechanik, mit der ich die DSA-Regeln für meine Welt Mar vereinfachte. Sie war aber nicht sehr in die Tiefe durchdacht, sondern stand nur grob. Vieles musste ich improvisieren. Auch das war eine gute Erfahrung. Ich wurde damit erst zu dem Spielleiter, der ich Ende 1997 war, bevor ich 4 Jahre bei der Bundeswehr diente. Heute bin ich ein anderer Spielleiter geworden, da ich zwischenzeitlich eben vier Jahre Zwangspause hatte und seit Anfang dieses Jahrtausends die unterschiedlichsten Rollenspielsysteme spielte und die verschiedensten Gruppen erfahren habe (oder musste, lol). Aber genug Geschwafel, hier (in den folgenden Wochen) nun grob zusammengefasste Spielleiter-Informationen zu allen Mitgliedern der Gerechten und ihres Lebenswandels. Die DSA-Abenteuer, die von Kennern vielleicht erkannt werden können, habe ich mit meinen Charakteren in der Reihenfolge gespielt, in der ich sie kaufte. Also nicht in der Reihenfolge, wie sie eigentlich veröffentlicht wurden bzw. in der Spielwelt zeitlich vorkommen.
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