Ilse Geisler, auch Ilse Geißler und Ilse Vorsprach-Geißler (* 10. Januar 1941 in Kunnersdorf) ist eine frühere deutsche Rennrodlerin. Ilse Geisler wurde 1955 durch eine Aktion der Jungen Pioniere für den Rodelsport geworben. 1958 wurde die für den SC Traktor Oberwiesenthal startende Sportlerin Achte bei den Europameisterschaften der Junioren. 1959 zog sie sich bei einem Sturz im österreichischen Weißenbach so schwere Armverletzungen zu, dass sie erst 1962 wieder in die Nationalmannschaft der DDR zurückkehrte und auf Anhieb Weltmeisterin wurde. Den Titel konnte sie im darauffolgenden Jahr 1963 in Imst verteidigen. Bei den Olympischen Winterspielen 1964 in Innsbruck errang sie die Silbermedaille hinter ihrer Klubkameradin Ortrun Enderlein. Zum Abschluss ihrer Karriere wurde sie 1965 bei den
Ilse Geisler, auch Ilse Geißler und Ilse Vorsprach-Geißler (* 10. Januar 1941 in Kunnersdorf) ist eine frühere deutsche Rennrodlerin. Ilse Geisler wurde 1955 durch eine Aktion der Jungen Pioniere für den Rodelsport geworben. 1958 wurde die für den SC Traktor Oberwiesenthal startende Sportlerin Achte bei den Europameisterschaften der Junioren. 1959 zog sie sich bei einem Sturz im österreichischen Weißenbach so schwere Armverletzungen zu, dass sie erst 1962 wieder in die Nationalmannschaft der DDR zurückkehrte und auf Anhieb Weltmeisterin wurde. Den Titel konnte sie im darauffolgenden Jahr 1963 in Imst verteidigen. Bei den Olympischen Winterspielen 1964 in Innsbruck errang sie die Silbermedaille hinter ihrer Klubkameradin Ortrun Enderlein. Zum Abschluss ihrer Karriere wurde sie 1965 bei den Weltmeisterschaften Dritte. Schon seit 1959 studierte die gelernte Landwirtin am Institut für Lehrerbildung „Edwin Hoernle“ in Radebeul und arbeitete anschließend als Lehrerin in Wittgendorf. Später arbeitete sie auch bei der Abteilung Volksbildung des Rates des Kreises Stralsund.