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| - Sein Gemach im höchsten Turm des Stadtstaats, der in die dicken Stadtmauern integriert ist, verlässt der Henker nur aus zwei Gründen. Entweder, sein jeweiliger Dienstherr ruft ihn, weil wieder einmal ein paar Verbrecher oder Dissidenten ihren letzten Gang gehen müssen, der auf dem Rad, unter der Klinge seines Schwertes oder an einem Galgen enden mag, ehe die Unglücklichen von einem der schiefen Türme der Stadt baumeln, oder die kaum einmal geschlagene Söldnerarmee Miraglianos zieht in den Krieg, was ihm die Chance bietet, seine Kunst statt an wehrlosen Deliquenten zur Abwechslung mal wieder an mehr oder minder würdigen Gegnern zu erproben.
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| - Sein Gemach im höchsten Turm des Stadtstaats, der in die dicken Stadtmauern integriert ist, verlässt der Henker nur aus zwei Gründen. Entweder, sein jeweiliger Dienstherr ruft ihn, weil wieder einmal ein paar Verbrecher oder Dissidenten ihren letzten Gang gehen müssen, der auf dem Rad, unter der Klinge seines Schwertes oder an einem Galgen enden mag, ehe die Unglücklichen von einem der schiefen Türme der Stadt baumeln, oder die kaum einmal geschlagene Söldnerarmee Miraglianos zieht in den Krieg, was ihm die Chance bietet, seine Kunst statt an wehrlosen Deliquenten zur Abwechslung mal wieder an mehr oder minder würdigen Gegnern zu erproben. In jedem Fall hat die Herrschaft des großen Borgio, des Belagerers beide Gelegenheiten, mit seiner Kunst zu brillieren, und dabei seinen vampirischen Durst zu stillen, in überreichem Maße beschert, was aber keineswegs heißt, daß er den Tod des Söldnergenerals und Tyrannen bedauert. - Schließlich weiß er - mit seinen Jahrhunderten an Erfahrung - ganz genau, daß seine Art von Arbeit auch unter Borgios Nachfolgern nicht aussterben wird, gleichgültig, wer diese sein, und wie sie heißen mögen...
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