Die Kommune 1 (K I) war die erste politisch motivierte Wohngemeinschaft in der Bundesrepublik Deutschland. Sie wurde am 12. Januar 1967 in Berlin gegründet und löste sich im November 1969 endgültig auf. Sie befand sich zuerst in der leerstehenden Wohnung des Schriftstellers Hans Magnus Enzensberger sowie in der Atelierwohnung des sich in den USA aufhaltendenden Schriftstellers Uwe Johnson. Nach Rückkehr von Enzensberger von einer längeren Studienreise wurde dessen Wohnung verlassen, stattdessen besetzten die Kommunarden die Hauptwohnung von Johnson.
Die Kommune 1 (K I) war die erste politisch motivierte Wohngemeinschaft in der Bundesrepublik Deutschland. Sie wurde am 12. Januar 1967 in Berlin gegründet und löste sich im November 1969 endgültig auf. Sie befand sich zuerst in der leerstehenden Wohnung des Schriftstellers Hans Magnus Enzensberger sowie in der Atelierwohnung des sich in den USA aufhaltendenden Schriftstellers Uwe Johnson. Nach Rückkehr von Enzensberger von einer längeren Studienreise wurde dessen Wohnung verlassen, stattdessen besetzten die Kommunarden die Hauptwohnung von Johnson. Die Kommune I entstand aus der außerparlamentarischen Opposition der Studentenbewegung. Sie war gedacht als Gegenmodell zur bürgerlichen Kleinfamilie, als Reaktion auf eine Gesellschaft, die von der Kommune als sehr konservativ eingeschätzt wurde. Zu den bekannten „Kommunarden“ zählen u.a. Dieter Kunzelmann, Fritz Teufel, Detlef Michel, Rainer Langhans und Uschi Obermaier.