Die Burg Raueneck (gängige Schreibweise, "bewaldetes Eck, Bergsporn") ist die Ruine einer Amtsburg des Bistums Würzburg bei Ebern, Landkreis Hassberge in Unterfranken. Die Ruine liegt auf dem "Haubeberg" über dem Ortsteil Vorbach, umgeben von schönen Mischwaldbeständen.
Die Burg Raueneck (gängige Schreibweise, "bewaldetes Eck, Bergsporn") ist die Ruine einer Amtsburg des Bistums Würzburg bei Ebern, Landkreis Hassberge in Unterfranken. Die Ruine liegt auf dem "Haubeberg" über dem Ortsteil Vorbach, umgeben von schönen Mischwaldbeständen. Der Sage nach soll die Burg um 1180 nach der Zerstörung der Nachbarburg Bramberg von den vertriebenen Brambergern errichtet worden sein. Die Familie benannte sich daraufhin nach ihrer neuen Burg. Im Jahre 1231 stellte sich der Edelfreie Ludwig von Ruheneke mitsamt der halben Burg und sonstigen Liegenschaften unter die Lehnshoheit des Bistums Würzburg. Dies geschah sicherlich nicht ganz freiwillig. Die Familie von Raueneck soll bereits kurze Zeit später erloschen sein. Im 14. und 15. Jahrhundert sitzen die Marschalk von Raueneck auf der Burg. Nachdem auch diese Familie 1550 ausstarb, fiel die Burg endgültig an das Bistum Würzburg. Die Anlage wurde als würzburgischer Amtssitz noch bis 1685 instand gehalten und 1720 verlassen. Seit 1829 sind die Freiherren von Rotenhan Eigentümer der Anlage, die seitdem nahezu ungehindert verfällt.