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| - __INDEX__ Unösterreichische Elemente der Deutschen Sprache sind sprachliche Merkmale, die zumindest in Teilen Deutschlands oder der Schweiz (oder anderen Varianten, wie etwa dem Namibia-Deutschen) im jeweiligen Sprachgebrauch vorkommen und zumindest von einem Teil der österreichischen Sprecher der Deutschen Sprache als deutschländisch oder schweizerisch bzw. fremdartig empfunden werden oder in Österreich großteils unbekannt bzw. nicht in Verwendung sind. In diese Aufzählung gehören auch Falsche Freunde, also Wörter die zwar formal gleich sind, aber eine abweichende Bedeutung haben (z.B. Sessel, Weste) und daher zu Missverständnissen führen können. Auch gibt es immer wieder Unterschiede beim grammatikalischen Geschlecht (Genus). Zieht man zum Vergleich die drei nationalen Varianten Bundesdeutsches Hochdeutsch, Schweizer Hochdeutsch und Österreichisches Deutsch heran, so ergeben sich sieben Teilmengen, von denen drei alles unösterreichische umfassen (Deutschlandismen, Helvetismen und jene Elemente, die in Deutschland und der Schweiz typisch sind, nicht aber in Österreich). Nur eine Teilmenge kann als wirklich allgemeines Deutsch angesehen werden, das in Deutschland, der Schweiz und in Österreich gleichermaßen neutral wirkt. Allerdings stellt dieses allgemeine Deutsch gewissermaßen eine Utopie dar, unter anderem, weil es einfach nicht für alles eine allgemein verwendbare Bezeichnung gibt. Ganz besonders tun sich hier Fachgebiete hervor, wie etwa die Kulinarik, die stark von lokalen landschaftlich-klimatischen Gegebenheiten und Küchentraditionen geprägt ist oder das Rechtswesen, das sich in jeder suveränen territorialen Einheit unterschiedlich entwickelt und daher auch jeweils spezifische Terminologien schöpft. Sinn dieser Auflistung ist es Autoren, Übersetzern, Werbefachleuten und anderen Spracharbeitern sowie einfach sprachinteressierten Menschen eine konkrete Sammlung jener Elemente in die Hand zu geben, über die man bescheidwissen muss, um einen Text in möglichst authentischem Österreichischen Deutsch (=Österreichisches Hochdeutsch) zu verfassen. Ein Gegenwort zu Deutschlandismus bzw. Helvetismus ist Austriazismus. Einige Austriazismen (aus deutschländischer Sicht, da viele der dort aufgelisteten Besonderheiten eig. Gemeinsamkeiten zwischen dem Schweizer Hochdeutsch und dem Österreichischen Deutsch sind) sind hier aufgelistet.
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