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| - Ein Kassettenrekorder steht auf der Treppe und spielt, als Klein-Hurley, vielleicht zehn Jahre alt, mit denselben Lockenhaaren aber schlanker, mit einer Werkzeugkiste aus dem Haus kommt und mit einem Lächeln auf ein altes rotes Auto zugeht, das schief aufgebockt in der Auffahrt steht. Er stellt den Werkzeugkoffer ab, klappt ihn auf, holt Werkzeuge daraus hervor und breitet sie auf einem roten Tuch auf dem Boden aus. Als er die Motorhaube aufklappt, kommt ein Mann mit einer grünen Reisetasche aus dem Haus, geht zu ihm hinüber, bleibt neben ihm und dem Camaro stehen, lächelt.
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| - Ein Kassettenrekorder steht auf der Treppe und spielt, als Klein-Hurley, vielleicht zehn Jahre alt, mit denselben Lockenhaaren aber schlanker, mit einer Werkzeugkiste aus dem Haus kommt und mit einem Lächeln auf ein altes rotes Auto zugeht, das schief aufgebockt in der Auffahrt steht. Er stellt den Werkzeugkoffer ab, klappt ihn auf, holt Werkzeuge daraus hervor und breitet sie auf einem roten Tuch auf dem Boden aus. Als er die Motorhaube aufklappt, kommt ein Mann mit einer grünen Reisetasche aus dem Haus, geht zu ihm hinüber, bleibt neben ihm und dem Camaro stehen, lächelt. Es ist sein Vater, David Reyes. David: Und, läuft die Kiste schon, mein Kleiner? Klein-Hurley: Nee, aber deine Werkzeuge sind schon hier. David: Mal sehen, ob wir das Ding gestartet kriegen, okay? Klein-Hurley: Ich dachte, dass wir'n neuen Vergaser brauchen. David: Tja, vielleicht auch nicht. Na los, schlüpf hinters Lenkrad. Wir pusten ihn mal durch. Zögernd und etwas verwirrt klettert Hurley hinter das Steuer, steckt den Schlüssel rein, sein Vater zwängt sich auf den Beifahrersitz. Hurley zögert. David: Was hast du denn? Nimm schon. Hurley seufzt, schließt die Augen, dreht den Schlüssel herum. Nichts passiert. Klein-Hurley: [Frustriert] Das war bescheuert. Ohne einen neuen Vergaser konnte es nicht funktionieren. David: Hoffnung zu haben ist niemals bescheuert. Mann muss daran glauben, dass gute Dinge passieren, dann passieren sie auch. Verstehst du, was ich meine? Hurley nickt, antwortet aber nicht. David: Es ist nämlich so, mein Sohn, wir sind selbst verantwortlich für unser Glück. Hurley nickt. Sein Vater lächelt. David: Alles klar? Na los, komm. Beide steigen wieder aus. Klein-Hurley: Und, was reparierst du heute? David stockt, ernster plötzlich, zögernd. David: Die Sache muss noch ein kleines Weilchen warten, ich.. ich muss nach Vegas. Es gibt da Arbeit für mich. Hurley: Wir wollten doch ne Tour machen. David: Wenn ich zurückkomme wird der Grand Canyon immer noch da sein, Alter. Hurley weiß gar nicht was er sagen soll, sieht seinen Vater nur hilflos an. Der ist schon so gut wie auf dem Weg, kramt einen Schokoriegel aus seiner Tasche, lächelt, hält ihn Hurley hin. David: Hier, ich hab was für dich. Hurley: Ähm.. Mom sagt, nicht mehr so viel Süßes. David: Iss ihn einfach, Hugo. Ist nur'n Schokoriegel, mehr nicht, okay? Und Hurley nimmt den Riegel. David: Also dann.. Bevor du's merkst, bin ich wieder da. Alles klar? Du hältst die Stellung, ich verlass mich auf dich. [Hurley nickt zwar, aber er sieht traurig aus.] Alles klar? Und sein Vater wendet sich ab, schwingt sich auf sein Motorrad, lächelt, winkt und fährt davon. Hurley sieht ihm nach, fängt den Blick seiner Mutter auf, die oben aus dem Fenster des Hauses guckt. Wendet sich von ihr ab. Und beißt in den Schokoriegel.
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