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| - Julia Mächtig (* 1. Januar 1986 in Rostock) ist eine deutsche Leichtathletin. Ihr Fokus liegt auf dem Siebenkampf, ihren größten Erfolg aber feierte sie im Weitsprung, wo sie 2006 deutsche Meisterin wurde. Mächtig zeigte als Jugendliche Talent in diversen Leichtathletik-Disziplinen, ohne aber in einer besonders herauszuragen. Daher spezialisierte sie sich auf den Mehrkampf und zog hierfür im Jahr 2000 ins Sportinternat Neubrandenburg. Bei den Junioren-Weltmeisterschaften 2004 holte Mächtig die Bronzemedaille, und bei den Junioren-Europameisterschaften im nächsten Jahr die Silbermedaille. 2006 wurde sie deutsche Junioren-Meisterin und sorgte für Aufsehen, als sie im selben Jahr deutsche Meisterin im Weitsprung wurde. Bei den Damen setzte sie ihre guten Leistungen fort, indem sie 2007 auf Anhieb deutsche Siebenkampf-Meisterin wurde und bei der U-23-Europameisterschaft Dritte wurde. 2008 erlebte sie aber einen Rückschlag, als sie sich trotz ansprechender Leistung (6289 Punkte) nicht für die Olympischen Spiele in Peking qualifizierte, weil sie den Kampf um den dritten deutschen Siebenkampf-Startplatz (hinter den gesetzten Jennifer Oeser und Lilli Schwarzkopf) gegen Sonja Kesselschläger verlor. 2009 qualifizierte sie sich aber für die Leichtathletik-WM in Berlin und wurde Neunte. Mächtig ist 1,87 Meter groß und hat ein Wettkampfgewicht von 80 Kilogramm. Ihre Bestleistungen liegen bei 6320 Punkten (Siebenkampf) bzw. 4556 Punkten (Fünfkampf). Ihre Stärken liegen im Weitsprung (Bestweite 6,48 Meter) und im Kugelstoßen (Bestweite 15,33 Meter), in der sie ihre langen Hebel und kräftige Statur ausnutzen kann. Sie startet für den SC Neubrandenburg und wird von Klaus Baarck trainiert. Mächtig ist bei der Bundeswehr in der Sportfördergruppe Frankfurt (Oder) als Sportsoldat angestellt und hat den Rang eines Obermaats. Als Hobbys nennt sie Kino und Musik hören.
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