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| - thumb|320px|right|Vogtländischer Geigenbauer Die Berufsbezeichnung Geigenbauer umfasst die Herstellung von Streichinstrumenten (neben der Violine, die Viola, das Cello, den Kontrabass, anderer Instrumente der Gambenfamilie sowie allgemein von Streichinstrumenten). Die Herstellung der Streichbögen wird in der Regel nicht vom Geigenbauer sondern vom Bogenmacher durchgeführt. Der Beruf ist eng mit dem Zupfinstrumentenbau verwandt. Viele große Geigenbauer haben Zupfinstrumente, wie Lauten, Mandolinen, Harfen, Gitarren, aber auch Drehleiern gebaut. Die französische Bezeichnung für Geigenbauer, Luthier, geht darauf zurück. Der Geigenbau ist ein recht konservativer Beruf. Zum Herstellen der Instrumente werden Handwerkstechniken genutzt, die bereits jahrhundertealt sind. Der Bau umfasst rund 500 Arbeitsgänge und dauert in der Regel bis zu 3 Monaten, bei besonders guten Instrumenten aber auch weit länger.
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