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| - Die Geschichte Menzoberranzans begann vor mehr als 5.000 Jahren (gemessen von 1368 TZ) mit einer hohen Priesterin Lolths. Sie war lediglich als Menzoberra die Hauslose bekannt, da ihr Haus vernichtet worden war und sie als einzige überlebte. Sie stammte aus Golothaer, einer Stadt, die sich in einem blutigen Bürgerkrieg zwischen Anhängern der Spinnenkönigin und den Gläubigen des Ghaunadaur allmählich selbst zerfleischte. Drow-Priesterinnen verwandelten ihre Feinde in Spinnen und begruben sie unter Tonnen von Stein, während Magier gigantische Purpurwürmer beschworen, die ihre Feinde verschlangen. Zahlreiche bewohnte und ausgehöhlte Stalaktiten brachen aus der Decke der Kaverne und zerstörten die Gebäude unter sich. Spalten öffneten sich und verschlangen viele Drow-Krieger und ihre Festungen. In ganz Golothaer gab es nur Tod und Zerstörung, nirgends eine Hoffnung auf Überleben. Inmitten dieses grenzenlosen Chaos, wandte sich die stolze und mächtige Menzoberra als einzige Überlebende ihres Klans ab und verließ die Stadt. Sie sammelte sieben reiche und mächtige Familien um sich, indem sie erzählte, sie würde dem Willen von Lolth folgen, um eine neue Stadt, einzig loyal gegenüber der Spinnenkönigin, zu gründen. Zusammen mit der Priesterin brachen die Drow auf ins Unbekannte und vertrauten ihrer Führerin und ihrer Göttin. Sie reisten für lange Zeit durch die Tunnel und Spalten des Unterreichs, kämpften gegen zahlreiche Monster und widerstanden mannigfaltigen Gefahren. Wann immer sie verloren schienen, oder durch Hunger und Durst, oder gar Feinden bedroht wurden, sandte Lolth ihnen Hilfe. Dies geschah in Form vieler, leicht zu erschlagender, Fledermäuse als einfache Nahrungsquelle, oder Spinnen, welche sie durch versteckte Tunnel und zu Wasser führten, aber auch Einstürze, die gefährliche Feinde unter sich begruben. Doch trotz der Hilfe einer Göttin, blieb der Weg lang und gefährlich.
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