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  • Geschichte Arnors
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  • Lange schon vor der Gründung Arnors wurde das Gebiet besiedelt. Man geht davon aus das die ersten Dunedain schon gegen Ende der Vorzeit aus dem Westen kamen. Von der Besiedlungszeit gibt es nur sehr wenige belegbare Ereignisse, allerdings sprechen viele Mythen und Legenden davon, dass das Land um Lhanowar herum von Orks und wilden Menschen besetzt war. Die Elben von Lhanowar dürften die ersten Wesen gewesen sein die die Besiedler freundlich empfingen, daher gingen die Dunedain rasch Bündnisse mit den Elben ein und legten als erstes Volk der Menschen ihre Scheu den Elben gegenüber ab.
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  • Lange schon vor der Gründung Arnors wurde das Gebiet besiedelt. Man geht davon aus das die ersten Dunedain schon gegen Ende der Vorzeit aus dem Westen kamen. Von der Besiedlungszeit gibt es nur sehr wenige belegbare Ereignisse, allerdings sprechen viele Mythen und Legenden davon, dass das Land um Lhanowar herum von Orks und wilden Menschen besetzt war. Die Elben von Lhanowar dürften die ersten Wesen gewesen sein die die Besiedler freundlich empfingen, daher gingen die Dunedain rasch Bündnisse mit den Elben ein und legten als erstes Volk der Menschen ihre Scheu den Elben gegenüber ab. Die Jahre bis zum 5. Jahrhundert des 2. Zeitalters werden die Jahre der Vorzeit genannt. Anders wie bei anderen Völkern verbinden die Dunedain die Zeit ihrer Vorzeit nicht mit Dunkelheit sondern vielmehr mit einer Zeit des Lernens und des Aufbauens. Das 7. und das 8. Jahrhundert waren die Zeit der Vertreibung der Orks und der wilden Menschen aus Arthedain und Cardolan. Die Orks wurden größtenteils vernichtet und die wilden Menschen in die Gebirgsgebiete Rhudaurs vertrieben, wo sie noch einige Zeit ein erbärmliches Dasein in Armut und Krankheit dahin siechten. Das 9. Jahrhundert des 2. Zeitalters war eine Zeit des Friedens und des Wohlstandes. In dieser Zeit wurden aufgrund einer sehr starken Bevölkerungsexplosion viele neue Städte gegründet, darunter auch Arthedain und Minhiriath, die beiden größten Städte Arnors. In dieser Zeit wurde auch die große Südstraße gebaut um Arthedain und Cardolan besser zu verbinden. Die Straße wurde bereits in der zweiten Hälfte des 9. Jahrhunderts erweitert, um neue Siedlungsgebiete in Rhudaur mit dem restlichen Gebieten der Dunedain zu verbinden. Ebenfalls in diese Zeit fällt der Bau großer Handels- und Forscherschiffe die von ihren Expiditionen oft beladen mit Schätzen zurückkerten. Im Jahre 885 Z.Z. wurde Beleg I. der Stammesführer der Dunedain von Cardolan. Er machte Minhiriath zu der Hauptstadt des Südreiches und begann der ersten Expansionsphase. Bis zum Jahre 892 hatte er das Gebiet Cardolans fast um die Hälfte erweitert und stieß im Osten auf die Menschen der Edain. Die Edain waren ein eigenständiges Volk das von Osten in die Nähe Cardolans gelangte. Von den Dunedain wurden sie die Pferdeherren genannt. Beleg begann Handel mit ihnen zu treiben und das Volk der Dunedain schloss bald Freundschaft mit dem Edain. Die Edain lebten östlich von Cardolan, auf einem Gebiet des heutigen Mittelreichs, in der Nähe der Eisenberge. 898 Z.Z. berief Beleg eine Versammlung der Stammesführer ein, und beschloß mit ihnen gemeinsam den Stammesrat zu gründen, dessen Autorität und dessen Beschlüsse über den der einzelnen Gebiete stehen sollte. Der Rat setzte sich zusammen aus den drei Stammesführen der einzelnen Gebiete, dem Führer der Edain und einem Fürst der Elben. Im Jahr 912 Z.Z. heiratete Belegs Sohn Barahir die Tochter des sonst kinderlosen Stammesführers der Dunedain von Arthedain. Er schaffte es sich in den darauffolgenden Jahren die Unterstützung und Absicherung der anderen mächtigen Dunedain von Arthedain zu sichern und wurde daher im Jahre 934 Stammesführer von Arthedain. 965 Z.Z. griffen die wilden Menschen die in die Gebirge Rhudaurs vertrieben wurden Arthedain an. Der Angriff kam unerwartet und die wilden Menschen waren zahlreich und voller Hass gegenüber den Dunedain. Sie überrannten die Grenzen Arthedains und drangen bis zur Stadt Arthedain vor. Die Belagerung der Stadt dauerte einige Monate, bis ein Heer aus Cardolan und Lhanowar die Belagerer angriff und vertrieb. Der Rat der Dunedain war daraufhin unschlüssig was zu tun sei. Auf Rat des Elbenfürsten Finwe wurden immer wieder Späher in die Nähe der wilden Menschen geschickt und die meisten Truppen in großen Festungen an den Grenzen postiert. In den darauffolgenden 30 Jahren herrschte wieder Frieden in Arthedain und Cardolan und Rhudaur war entgültig and die wilden Menschen gefallen. Im Jahr 992 Z.Z. starb Beleg als sein Spähtrupp an den Grenzen zu Rhudaur von einer Horde der Nordbarbaren angegriffen wurde. Nun entbrannte ein Herrschaftsstreit zwischen Barahir und Belegs zweiten Sohn Branduil. Sie konnten sich nicht einigen und stritten sich fast ein Jahr um die Nachfolge. Nun kam es das im Jahr 993 ein weiterer Angriff der Wilden stattfand. Die Spähtrupps waren von den Brüdern vernachlässigt worden und deshalb kam der Angriff überraschend. Die Truppen der wilden Menschen überschritten im Frühherbst des Jahres 993 die Grenzen Cardolans und griffen die Grenzburg Henneth Annûn an. Zur gleichen Zeit überschritten Nordorks die Genzen Arthedains. So waren die Truppen der Dunedain zweigeteilt und konnten sich nicht gegenseitig zu Hilfe kommen. Ein Heer der Elben setzte sich in Bewegung um den Belagerten Dunedain von Arthedain zu Hilfe zu kommen, die wieder in ihrer Hauptstadt eingeschlossen waren. Henneth Annûn war ebenfalls schon fast erobert und auch sie erhielten Hilfe. Ein Heer der Edain kam ihnen zu Hilfe. Das größtenteils Berittene Heer vernichtete das Heer der wilden Menschen, bis auf einige Hundert, vollständig. Die die sich ergeben hatten wurden gefangengenommen und später als Sklaven zum Wiederaufbau verwendet. Als das Heer der Elben Arthedain erreichte war die Belagerung bereits vorbei. Barahirs geschickte Verteidigungstaktiken gingen als Legende in die Geschichte ein. An Arthedains Grenze traffen sich die Heere der Elben, Arthedains, Cardolans und die Edain. Man beriet sich was zu tun war. Barahir sprach sich für die entgültige Vernichtung der Bedrohung aus und seine Rede fand Gehöhr bei den anderen Stammesführern. Sie erklärten einstimmig Barahir zum höchsten aller Stammesführer und sogar Branduil stimmte zu. So zog das riesige Heer weiter nach Norden und vernichtete das Reich der wilden Menschen vollständig. Alle Männer des Volkes und alle Knaben bis zum Alter von 15 Jahren wurden getötet, aber den Frauen und Kindern wurde ein weiteres Leben in Rhudaur gestattet. Diese Menschen vermischten sich mit den Dunedain die nach Rhudaur zogen und bildeten eine eigene Bevölkerungsschicht, die heute noch in Rhudaur lebt und einen erbitterten Unabhängigkeitskrieg gegen das Mittelreich. (Geschichte der nördlichen Dunedain) Die Orks wurden aus Rhudaur vertrieben und duchr das Gebirge nach Norden vertrieben. Der Krieg gegen die Orks dauerte noch weitere 2 Jahre und an dessem Ende rief Barahir die Gründung des Königreichs von Arnor aus, gründete das Geschlecht der Telcontar, an das er das Schicksal Arnors zu binden trachtete und ließ sich schließlich im Sommer des Jahres 997 vom Zauberer Gondohar in Arthedain zum ersten König der Dunedain krönen. Im Jahre 999 Z.Z. wurde der Stammesrat der Dunedain aufgelöst und als Reichsrat wieder neu gegründet. Barahir regiert zu dieser Zeit aber noch absolut und der Reichsrat ist ein von ihm indirekt abhängiges Instrument, dass er zur Legitimation seiner Handlungen braucht. Die anderen Stammesführer beugen sich zu dieser Zeit seinen Wünschen, da er aufgrund seiner großen Siege gegen die Orks und gegen die Menschen seine eigene Stellung gestärkt hat. Das Volk liebt ihn und die Soldaten und Waldläufer in seinem Heer verehren ihn, da er fast alle Offiziere persönlich kennt, den Truppen oft besucht und manchmal sogar mit ihnen gegen die Orks an der Nordgrenze kämpft. Barahir beginnt mit dem Bau vieler großer Prachtbauten, die er der Wissenschaft und den großen militärischen Erfolgen widmet. Außerdem beginnt er mit den bauen der ersten Tempel des Erukultes. Der Glaube an Eru festigt sich in diesen Tagen und es gibt kein noch so kleines Dorf das keinen eigenen kleinen Eruschrein besitzt. 1019 Z.Z. wird das Reich der Edain, östlich der Eisenberge, in das Reich Arnors eingegliedert. Dies geschah auf Wunsch der Edain selbst, die Angst hatten vor den Gefahren des Ostens und die Menschen glaubten nur durch den Schutz der Dunedain vor diesen Gefahren sicher zu sein. Barahir nahm dieses Angebot natürlich an und gewährte den Edain umfassenden Schutz und große Eigenständigkeit, die Edain hatten sogar einen König, der allerdings dem König der Dunedain untergeordnet war, aber einen Sitz im Reichsrat bekam. Zeitgleich damit fällt die Gründung von Ecthemaron, der Stadt der Magier. Diese Stadt wurde in Arthedain, im Herzen des Reichs, auf Drängen Gondohars, gegründet. Gondohar übertrug die Leitung der Stadt Arkanis, der bis zum heutigen Tag die Geschicke der Stadt lenkt. Die Stadt gilt als die größte Ansammlung von Magie in ganz Ardea. Ecthemarons Herzstück ist der sichelförmige Turm in mitten der Stadt. Die Dunedain begannen auch mit der Erforschung der Eisenberge, die bis dahin weitgehend unbekannt waren und stießen im Jahr 1023 dort auf die Zwerge. Die Zwerge hatten voher wenig Kontakt mit Menschen, da sie solche nur in Form der Barbaren kannten. Sie waren daher überrascht wie zivilisiert die Dunedain waren und viele der Zwerge wanderten nach Arnor und teilten ihr Wissen über Schmiedekunst mit den Menschen. Barahir begann rasch Handelsverträge mit den Zwergen zu schließen, was diese nicht ablehnten, da es zu der Zeit zu einer Hungersnot unter den Zwergen kam. Diese konnte aber rasch mit Getreide und Fleisch aus dem Gebiet der Edain beendet werden (Anm.: Das Gebiet der Edain galt als Nahrungskammer Arnors. Aufgrund des landwirtschaftlichen Geschicks der Edain und der großen Ebenen des Gebietes war es dort möglich riesige Überschüsse zu produzieren, die dann in alle Gebiete des Reichs geschickt wurden, was Nahrung nie zur Mangelware werden ließ und wohl die eine oder andere Hungersnot verhinderte,), worauf der König der Zwerge einem Bund schloß der Arnor Beistand durch die Zwergen zu sicherte. Im Jahre 1102 des zweiten Zeitalters trug sich eigenartiges im Süden des Reiches zu. Die Menschen Cardolans berichteten von vermehrten Verschwinden von Jagdtrupps, oder einzelner Menschen aus Häusern. Als sich die seltsamen Vorfälle häuften und nicht aufgeklärt werden konnten, ließ Barahir Truppen nach Süden entsenden, die die Lage klären sollte. Als es nach einigen Monaten noch keine Fortschritte gab, verstärkte er die Truppen im Süden noch einmal und begab sich schließlich selbst nach Süden. Im 1103 zeigte sich der neue Feund erstmals: Es waren die ersten Vampire, die von ihrer Herrscherin von Varrand aus nach Norden geschickt wurden, um neue Nahrung zu finden. Der Zufluchtsort der Vampire wurde ausfindig gemacht und die Vampire wurden vernichtet. Kurze Zeit später schickte die Herrin der Vampire ein Heer nach Norden, das allerdings von Barahir's Truppen vernichtet wurde. Für die Leistungen der Edain in dieser Schlacht, versprach Barahir ihnen wieder ein eigenes Reich zu geben. Im Jahr 1104 brach Barahir mit einem Trupp seiner 20 treuesten Mitstreitern nach Varrand auf um die Bedrohung durch die Herrin der Vampire zu beenden. Von dieser Reise kehrten weder er noch seine Getreuen wieder. Näheres dazu in der Legende: Die Herrin der Vampire. Kategorie:Geschichten
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