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| - Wer an Gott glaubt muss unwillkührlich auch an den Teufel glauben, sonst herrscht kein Gleichgewicht Das ist nicht richtig, viele glauben an Gott, aber nicht an den Teufel. Umgekehrt trifft die Aussage zu: Atheisten glauben auch nicht an den Teufel. Doch in der Offenbahrung wird doch die Erde aufgerissen und die apokalyptischen Reiter kommen herauf um die ganzen Sünder in die Hölle zu holen. Heisst doch zum Teufel himself. Sogar bei den Scientologisten gibt es einen "teufel". Heisst für mich, das es in den (meisten) religionen einen Gegenpart gibt, was auch heisst, das auch daran geglaubt wird, wenn auch unbewusst. Ich kann doch auch nicht einen film anschauen und bei den schrecklichen Szenen einfach weggucken und weghören... Auch wenn es in der Religion den Teufel, das Böse, irrende Engel usw. gibt, so wird er immer als weniger mächtig als der allmächtige Gott dargestellt, manchmal auch als Diener oder Bittsteller (Hiob). Die Frage, wie Gott etwas Böses wie den Teufel, auch wenn er nicht sehr mächtig ist, überhaupt dulden kann, ist schwierig zu beantworten. Es führt zur Theodizee-frage: wie kann Gott gut und allmächtig sein, wenn er den Teufel nicht fortschafft? Andererseits ist das Böse auch Bestandteil der menschlichen Existenz und entspringt aus der Freiheit Gutes oder Böses zu tun. Eine Welt ohne das Böse oder den Teufel, ginge nur ohne den Menschen, wie wir ihn kennen. Man kann den Teufel also als Personifizierung des Bösen vorstellen oder bestimmter psychologischer Seiten im Menschen vorstellen. Dies gilt natürlich auch für Gott, aber führt dann dazu, dass die Religion zusammenbricht. Kategorie:Religion Kategorie:Beantwortete Fragen Kategorie:Religion
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