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  • Sielassiel Dämmerzorn - Gedanken und Gefühle - Teil 12
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  • Alles liegt so unglaublich nah bei einander. Glück und Leid. Freude und Trauer. Hoffnung und Verzweiflung. Freundschaft und Enttäuschung . Mut und Angst. Liebe und Schmerz. Jeder Augenblick, jede Minute, jede Stunde, jeder Tag ist eine Wanderung über einen schmalen Grat. Das habe ich heute erst wieder deutlich gespürt.Erst hatte ich ein ernstes Gespräch mit dem Kommandanten und dann später mit dem Mädchen, das ich so liebe wie eine eigene Tochter. Beide Gespräche haben mir bewusst gemacht, dass ich meine Ängste und Zweifel und negativen Gefühle nur verdrängt, aber nicht verarbeitet habe, weil ich sie nicht ausgesprochen habe, weil ich meine Bedenken nicht ausgesprochen habe. Dass ich mich unbewusst von ihnen habe lähmen lassen. Reden ist eindeutig der bessere Weg.Ich sollte mir ein Beispie
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Quelle
Name
  • Sielassiel Dämmerzorn - Gedanken und Gefühle
Autor
BILD
abstract
  • Alles liegt so unglaublich nah bei einander. Glück und Leid. Freude und Trauer. Hoffnung und Verzweiflung. Freundschaft und Enttäuschung . Mut und Angst. Liebe und Schmerz. Jeder Augenblick, jede Minute, jede Stunde, jeder Tag ist eine Wanderung über einen schmalen Grat. Das habe ich heute erst wieder deutlich gespürt.Erst hatte ich ein ernstes Gespräch mit dem Kommandanten und dann später mit dem Mädchen, das ich so liebe wie eine eigene Tochter. Beide Gespräche haben mir bewusst gemacht, dass ich meine Ängste und Zweifel und negativen Gefühle nur verdrängt, aber nicht verarbeitet habe, weil ich sie nicht ausgesprochen habe, weil ich meine Bedenken nicht ausgesprochen habe. Dass ich mich unbewusst von ihnen habe lähmen lassen. Reden ist eindeutig der bessere Weg.Ich sollte mir ein Beispiel an der Zuversicht der beiden nehmen. Innen drin mag es bei ihnen vielleicht anders aussehen, aber nach außen hin, zeigen sie Stärke. Stärke, von der einige denken, ich hätte sie ebenfalls. Doch warum sehe ich das selbst nicht? Wo ist die Stärke? Wo der Mut, den ich bisher bewiesen habe? Warum sehe ich in mir immer nur das Schlechte? Warum kann ich mich selbst nicht so akzeptieren wie ich bin? Mit meiner ganzen Vergangenheit? Mit all meinen Möglichkeiten?Halte ich mich selbst klein, weil ich mich weigere, Dinge so anzunehmen, wie sie nun einmal sind? Aus Angst, so zu werden wie sie, wie meine Eltern? Doch ich bin nicht mehr die junge Elfe, die damals fortgelaufen ist. Ich will auch nicht mehr vor irgendetwas davonlaufen. Denn fortlaufen würde bedeuten, diejenigen zu verlassen, die ich liebe und die mich lieben. Nein. Den Gedanken ertrage ich nicht. Zudem, wenn meine Eltern von ihnen erfahren und irgendetwas unternehmen sollten, will ich bei meinen Lieben sein und sie beschützen. Es ist höchste Zeit, dass ich die Magierin darstelle, die sie in mir sehen. Stark, unbeugsam, furchtlos, standhaft. Keine Zweifel mehr an mir selbst. Keine Lähmung mehr durch Ängste. Nach vorne schauen und alle nach Hause bringen. Und dann als nächsten Schritt dort glücklich werden. Die einzigen Ängste, die ich mir noch gestatten werde, sind die um diejenigen, die ich liebe, wenn sie unterwegs sind. Kategorie:Geschichten
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