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  • Freizeit und Urlaub
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  • == "Deutsche können sich nicht erholen" == Text 1 Aus: WDR Die meisten berufstätigen Deutschen sind nach Ansicht von Freizeitforschern unfähig, sich zu erholen und ihre Freizeit zu genießen. Dabei falle es besonders Frauen schwer, sich zu entspannen. Dies sind die Ergebnisse einer Studie der Sporthochschule Köln, die am Samstag (31.07.04) bekannt wurden. Gesundheit bei wdr.de
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  • == "Deutsche können sich nicht erholen" == Text 1 Aus: WDR Die meisten berufstätigen Deutschen sind nach Ansicht von Freizeitforschern unfähig, sich zu erholen und ihre Freizeit zu genießen. Dabei falle es besonders Frauen schwer, sich zu entspannen. Dies sind die Ergebnisse einer Studie der Sporthochschule Köln, die am Samstag (31.07.04) bekannt wurden. "75 Prozent der Berufstätigen sind nicht in der Lage, ihre freie Zeit für Erholung zu nutzen", sagte der Psychologieprofessor Henning Allmer von der Sporthochschule Köln am Samstag (31.07.04). Allmers Institut hatte 5.000 Berufstätige online zu ihrem Freizeitverhalten befragt. Die meisten seien nicht bereit, nach Feierabend auf Erholung umzustellen, meint der Freizeitforscher. "Alles wird auf den Urlaub oder das Wochenende geschoben. Das ist aber ein falsches Prinzip." Entspannung müsse täglich erfolgen, damit man sich wohlfühlen kann. Die meisten Menschen hätten aber keine Mittel, sich bewusst zu entspannen und das könne auf Dauer gefährlich werden. "Das ist wie bei einem Auto, das dauernd auf Hochtouren fährt: Es geht kaputt. Und das gleiche passiert mit ihrem Körper", sagt der Psychologe. Ohne Entspannung könnten chronische Probleme wie Herz-Kreislauferkrankungen oder auch das "Burn-out-Syndrom" mit völliger Erschöpfung auftreten. Nicht ohne Grund passierten zudem im Urlaub auch viele Herzinfarkte. "In so kurzer Zeit von Hundert auf Null umschalten, kann gefährlich werden", sagt Allmer. Er rät daher zu bewusster, regelmäßiger Entspannung. "Man muss persönlich etwas tun." Dieses Denken sei in den Köpfen der Deutschen allerdings noch nicht wirklich verankert, stellt Allmer fest. "Nur 20 Prozent sehen Erholung als etwas Beeinflussbares, Planbares." Erholung komme aber nicht nur durch Schlafen oder auf dem Sofa sitzen. Wichtig sei eine aktive Erholung, entweder durch autogenes Training, Yoga oder durch Bewegung. "Auch wenn man müde von der Arbeit kommt, sollte man den inneren Schweinehund überwinden, das ist die bessere Erholung." Gesundheit bei wdr.de
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