Der Bacherswall bezeichnet eine ehemalige slawische Holzburg auf der Halbinsel Nonnenhof in der Lieps bei Neubrandenburg. Diese Anlage wurde im 7. Jahrhundert angelegt und hatte den Charakter einer Fluchtburg. In Kriegszeiten diente sie der um den See siedelnden Bevölkerung als Zufluchtstätte. Durch den Bau der Vierrademühle in Neubrandenburg wurde der Tollensesee samt Lieps um 1,5 bis 2,0 Meter angestaut. Dadurch sind weite Teile der Anlage im 13.Jahrhundert überflutet worden. Die Geamtgröße der Anlage betrug annähernd 10.000m² wovon 9.200m² unter dem heutigen Wasserspiegel liegen. Landseitig diente ein 20 m breiter und 140 m langer Erdwall mit hohem Palisadenzaun als Annäherungshindernis. Wie hoch der Wall war konnte man nicht mehr feststellen, da das Gelände lange als Ackerfläche genutz
Der Bacherswall bezeichnet eine ehemalige slawische Holzburg auf der Halbinsel Nonnenhof in der Lieps bei Neubrandenburg. Diese Anlage wurde im 7. Jahrhundert angelegt und hatte den Charakter einer Fluchtburg. In Kriegszeiten diente sie der um den See siedelnden Bevölkerung als Zufluchtstätte. Durch den Bau der Vierrademühle in Neubrandenburg wurde der Tollensesee samt Lieps um 1,5 bis 2,0 Meter angestaut. Dadurch sind weite Teile der Anlage im 13.Jahrhundert überflutet worden. Die Geamtgröße der Anlage betrug annähernd 10.000m² wovon 9.200m² unter dem heutigen Wasserspiegel liegen. Landseitig diente ein 20 m breiter und 140 m langer Erdwall mit hohem Palisadenzaun als Annäherungshindernis. Wie hoch der Wall war konnte man nicht mehr feststellen, da das Gelände lange als Ackerfläche genutzt wurde, und somit Spuren vernichtet wurden. Bei Ausgrabungen konnte man feststellen, das es vor dem Wall einen breiten Graben gab. In der Nähe der Burg gab es eine Vorburgsiedlung. Die Anlage gehört zu den Feldberger Burgen und wurde im frühen 9.Jahrhundert aufgegeben.