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  • Balver Höhle
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  • Die Balver Höhle ist eine im Hönnetal in Balve im Sauerland, Märkischer Kreis, Nordrhein-Westfalen, gelegene Felshöhle. Sie gilt als die größte Kulturhöhle Europas. Aufgrund des umfangreichen archäologischen Fundmaterials und der Ergebnisse der wissenschaftlichen Untersuchungen ist die Höhle einer der wichtigsten Fundplätze der Mittleren Altsteinzeit in Europa. Der Name der Stadt Balve deckt sich etymologisch mit dem in der Thidrekssaga überlieferten Wohnort der Zwerge ("Ballofa"), die Wieland das Schmiedehandwerk lehrten.
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  • Die Balver Höhle ist eine im Hönnetal in Balve im Sauerland, Märkischer Kreis, Nordrhein-Westfalen, gelegene Felshöhle. Sie gilt als die größte Kulturhöhle Europas. Aufgrund des umfangreichen archäologischen Fundmaterials und der Ergebnisse der wissenschaftlichen Untersuchungen ist die Höhle einer der wichtigsten Fundplätze der Mittleren Altsteinzeit in Europa. Der Name der Stadt Balve deckt sich etymologisch mit dem in der Thidrekssaga überlieferten Wohnort der Zwerge ("Ballofa"), die Wieland das Schmiedehandwerk lehrten. Beschreibung und Nutzung Die Höhle besteht aus einer großen tunnelförmigen Halle mit zwei sich davon abzweigenden Nebenarmen. Sie tragen den Namen des Geologen Heinrich von Dechen sowie des Anatomen und Naturforschers Rudolf Virchow. Einer dieser Nebenarme hat zwei Seitengänge, die an die Oberfläche führen. Die Balver Höhle befindet sich im Besitz der Stadt Balve. Sie ist verpachtet und wird wegen ihrer Akustik überwiegend für Musik- und Theateraufführungen genutzt. Hauptveranstalter ist dabei der Verein Festspiele Balver Höhle. Einmal jährlich findet in der Höhle seit Jahrhunderten das örtliche Schützenfest statt. Außerhalb von Veranstaltungen ist sie für Besuchergruppen nur nach Voranmeldung zugänglich. Der Zeitpunkt der Entdeckung ist unbekannt. In den Höhlenablagerungen wurden auch früh- und hochmittelalterliche Keramikscherben entdeckt. Die Höhle muss zu dieser Zeit folglich bereits bekannt gewesen sein. 1690 wurde sie erstmals urkundlich erwähnt. Gegen Mitte des 19. Jahrhunderts versperrten noch rund 15 Meter hohe Sedimente, die fast bis zur Höhlendecke reichten, das Portal. Der Zugang in das Gewölbe und zu den hinteren Nebenarmen war demnach beschwerlich. Im Zweiten Weltkrieg richteten die Einbauten für einen Rüstungsbetrieb (Deckname "Krone") in dem bis dahin im wesentlichen naturbelassenen Höhleninneren viel Schaden an. 1947 drohte sogar die Sprengung der Höhle auf Veranlassung der britischen Militär-Regierung. Sie konnte mit Hinweis auf die hohe archäologische Bedeutung der Höhle buchstäblich in letzter Minute abgewendet werden. 1997 wurde mit Mitteln des Landes Nordrhein-Westfalen der Dechenarm konserviert und befestigt.
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