Die Willibaldsburg ist eine von 1353 bis 1365 auf dem Willibaldsberg errichtete Burganlage in Eichstätt. Sie war von 1335 bis ins 18. Jahrhundert repräsentative Residenz der Eichstätter Fürstbischöfe. Unter Bischof Johann-Konrad von Gemmingen erhielt die Burg unter anderem einen botanischen Garten. Das Jura-Museum stützt sich auf die bedeutsamen naturwissenschaftlichen Sammlungen des Bischöflichen Seminars und wird von der Generaldirektion der Staatlichen Naturwissenschaftlichen Sammlungen Bayern betreut.
Die Willibaldsburg ist eine von 1353 bis 1365 auf dem Willibaldsberg errichtete Burganlage in Eichstätt. Sie war von 1335 bis ins 18. Jahrhundert repräsentative Residenz der Eichstätter Fürstbischöfe. Unter Bischof Johann-Konrad von Gemmingen erhielt die Burg unter anderem einen botanischen Garten. Seit 1880 ist die Stadt Eichstätt im Besitz der Burg. 1900 wird sie vom bayerischen Staat unter Denkmalschutz gestellt. Heute beherbert die Burg ein regionales Naturkunde-Museum, das in zwei Bereiche aufgeteilt wird: Das Jura-Museum besitzt zahlreiche fossile Stücken. Dazu gehört u.a. der berühmte Eichstätter Archaeopteryx. Das Museums für Ur- und Frühgeschichte zeigt unter anderem ein Mammutskelett. Das Jura-Museum stützt sich auf die bedeutsamen naturwissenschaftlichen Sammlungen des Bischöflichen Seminars und wird von der Generaldirektion der Staatlichen Naturwissenschaftlichen Sammlungen Bayern betreut.